Chronik der Gemeinde

Bereits im Jahr 1947 konnte durch den Zuzug der Geschwister Henschel in deren Wohnung am 2. April der erste Gottesdienst gehalten werden.
Mit dem ersten Bibelwort: „Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh. 8,12) begann das neuapostolische Gemeindeleben in Friedrichroda und begleitet die Gemeinde immer noch.
Nach der Suche nach einer geeigneten Versammlungsstätte konnte im Juli 1947 ein Mietvertag in der Waldstraße abgeschlossen werden. Der von Bezirksapostel Rockstroh beauftragte Priester Otto Hühn aus Gotha betreute anfänglich die Geschwister in Friedrichroda und stand der Gemeinde bis zum Juni 1953 als Vorsteher vor. Von 1953 bis 1961 war Priester Paul Zimmermann als Vorsteher gesetzt. Danach übernahm bis 1964 Bezirksältester Herrmann Weber diese Aufgabe. Von 1964 bis 1987 war Evangelist Horst Schöttle für die Gemeinde als Vorsteher beauftragt. Evangelist Hans-Dieter Schöttle übernahm mit dessen Inruhesetzung die Aufgabe.

Die Räumlichkeiten in der Waldstraße 13 dienten der Gemeinde bis zum 24.10.1992 als Versammlungsstätte. In den 45 Jahren wuchs die Gemeinde auf über 100 Gemeindemitglieder. Durch zahlreiche Urlauber, zum Teil mehr als 35 Geschwister, wurde der Kirchenraum viel zu klein und es musste eine neue Versammlungsstätte gefunden werden. Die Kirchenleitung entschied sich für den Bau einer neuen Kirche. Nach einigen Anläufen fand sich ein Bauplatz, der von Seiten der Stadt auch genehmigt wurde.
Am 4. November 1989 konnte mit den ersten Erdarbeiten in der Goethestraße 33 begonnen werden.
Der damalige Bezirksvorsteher und Architekt Johannes Hierling übernahm die Planung und Betreuung des Baugeschehens.
Dank aller Bemühungen, der zahlreichen Hilfe von Handwerkern und Geschwistern und der Hilfe Gottes, konnte die Kirche am 25. Oktober1992 in einem festlichen Gottesdienst von Bezirksapostel Fritz Nehrkorn eingeweiht werden.

 

Am 25. Dezember 1999 fusionierte die Gemeinde Waltershausen mit Friedrichroda. Seitdem besuchen die Geschwister aus Waltershausen die Gottesdienste in Friedrichroda. Die Gemeinde Waltershausen bestand seit 1924. In den vergangenen Jahren hat die Gemeinde mehrfach die Versammlungsstätte wechseln müssen. Immer wieder war eine schöne Verbindung der beiden Gemeinden durch gegenseitige Unterstützung vorhanden. Beide Gemeinden sind seither schön zusammengewachsen. Viele Ereignisse und besondere Gottesdienste konnten gemeinsam erlebt werden.

Am 19.09.2010 wurde Evangelist H.-D. Schöttle in den wohlverdienten Ruhestand versetzt und Roland Möller aus Tambach-Dietharz wurde Vorsteher. Seit 9. Oktober 2016 bereichern 65 Brüder und Schwestern aus Tambach-Dietharz die Gemeinde Friedrichroda.
Optimistisch und Hoffnungsvoll schauen wir in die Zukunft und wünschen uns ein schönes Miteinander.